Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 


 

http://myblog.de/misspittypat

Gratis bloggen bei
myblog.de





 

Ich lernte, dass keine Lüge zu plump ist, als dass die Leute sie nicht glauben würden, wenn sie ihrem geheimen Wunsch, sie zu glauben, entgegenkommt.

(Christa Wolf, Medea) 

Ich muss sagen, dieser Satz hat mich sehr zum Nachdenken gebracht. Lügen sind beschissen. Lügen tun weh und kaum etwas bringt das Vertrauen zu der Person wieder, die sie ausgesprochen hat. Aber kann man das wirklich so pauschalisieren? Kommt es nicht auf die Art von Lüge an und vorallem auch auf die Situation aus der heraus sie entstanden ist? Können Lügen nicht auch, richtig eingesetzt, Balsam für die Seele sein? Ich denke da an Amelie und ihre Lügen. Wenn man es genau betrachtet sind es Lügen, auch wenn sie immer aus dem besten Grund heraus entstehen. Es stellt sich wieder einmal die Frage, wo man die Grenze ziehen kann. Zwischen guter und böser Lüge. Kann man überhaupt eine Grenze ziehen oder sind es fließende Übergänge? Vielleicht sollte man sich auch Gedanken über die Beweggründe der Person machen. Natürlich gibt es stumpfe Menschen, die einfach nur dumm lügen. Aber was ist mit dem Rest? Manchmal erscheint einem die Lüge die bessere Möglichkeit aus einer Situation zu sein, da die Wahrheit zu sehr weh tun würde. Dann muss man wieder abwägen. Wahrheit oder Lüge? Fest steht auf jedenfall, dass man Lügner nicht zu schnell verurteilen sollte. Und... um auf das Zitat zurückzukommen. Manchmal kann man mit einer Lüge besser leben, als mit der Wahrheit.

2.1.07 20:03


Ich habe heute meinen Tag mit einem Spaziergang in den Wald begonnen. In diesem Wald habe ich viele Tage meiner Kindheit verbracht und somit verbinde ich eine Unmenge an Erinnerungen damit. Aber das ist in diesem Zusammenhang völlig uninteressant.
Ich habe auf meinen Spaziergang natürlich neben guter Musik auch meine neue Camera mitgenommen und meiner Kreativität freien Lauf gelassen. Wobei ich kein besonderes Talent für die Fotografie besitze. Aber darum geht es ja auch nicht. Es hat einfach Spass gemacht. Und es war ein toller Start in den Tag. Ein bisschen Zeit allein in der Natur tut wirklich gut.

 


3.1.07 18:31


Ich bin des Kämpfens überdrüssig...

Zu viel. Zu wenig. Immer nur zu. Niemals nur.  Ich bin auch nicht nur. Vielleicht liegt da das Problem. Aber ich habe keine Lust mehr auf zu...

6.1.07 14:39


Some say that
Time changes
Best friends can
Become strangers

But I don't want that
No, not for you
If you just stay with me, we can make it through
(Good Charlotte, Say anything)
 
Sicher, der Text ist von Good Charlotte und man denke über sie, was man wolle, aber es ist ein schönes Lied.
Freundschaften sind etwas, das man pflegen muss, das steht außer Frage. Und es gibt wohl nichts schöneres, als einen Menschen, dem man mehr vertrauen kann als sich selbst. Aber das Leben ist ständige Veränderung und diese Veränderung lässt niemanden aus.
Das bedeutet, dass sich jeder Mensch verändert und somit auch entwickelt. Niemand bleibt immer so, wie er in diesem Augenblick ist. Auch wenn er es gerne hätte. Und manchmal muss man sich auch eingestehen, dass man sich auseinander gelebt hat. Irgendetwas passt nicht mehr. Hervorgerufen durch ein einschneidendes Erlebnis, oder schleichend durch die alltäglichen Hindernisse. So sehr einem der Mensch auch bedeutet haben mag, manchmal kann man eben doch nicht alles wieder gut machen. Manchmal muss man einfach wissen, wann es besser ist zu gehen.

Das Glück kommt oft durch eine Tür, von der man nicht wusste, dass man sie offen gelassen hat.

Ich weiß nicht mehr, von wem das Zitat ist, aber es ist wahr. Man weiß nicht was geschieht. Letztendlich kann man nicht beeinflussen,wie sich alles entwickelt, aber man kann versuchen nach bestem Wissen und Gewissen zu handeln.
Freundschaft ist etwas kostbares, das man nicht so leicht wegwerfen sollte. Man sollte dafür kämpfen, aber dennoch wissen, wann es zu spät ist. Das Leben ist ein einziger Drahtseilakt. Jede Sekunde kann man fallen, aber je länger man sich oben halten kann, desto schöner ist das Gefühl.
8.1.07 20:27


Heute ist wieder einer der verdammten Tage,

die ich kaum ertrage...
Den Text von den Fantastischen Vier kennt wohl jeder. Und an Tagen, wie diesem, kommt mir diese Zeile immer wieder in den Kopf. Ganz automatisch irgendwie. Aber ich lebe sowieso von Texten. Wenn ich könnte (und mich dann nicht alle Menschen einweisen wollten) würde ich nur noch in Liedtexten reden. Hätte was von Lorelai und Rory, wenn sie mit Zitaten aus Filmen, die niemand kennt, um sich werfen.

Ich hasse solche Tage. Schon in der ersten Sekunde nach meinem geistigen Erwachen habe ich schlechte Laune. Keine Lust aufzustehen, dafür ist die Lust den Wecker an die Wand zu donnern um so größer. Ich hasse das. Ich weiß dann einfach, dass es ein beschissener Tag wird.  Es ist dann zwar nicht so, dass ich die ganze Zeit schlechte Laune verbreite, wenn Menschen um mich sind bin ich sogar recht fröhlich, aber ich habe einfach keine Lust was aus dem Tag zu machen. Mich aufzuraffen und etwas zu tun. Das müsste ich heute nämlich unbedingt tun. Aber es ist ja auch noch Zeit...

Und der Kampf um ein heiles Nach-hause-kommen hat meine Laune nicht unbedingt gehoben. Was ist das überhaupt für ein Wetter? Ich meine, dass im Januar Temperaturen über 10° herrschen ist schon eine Frechheit an sich, aber dass es jetzt auch noch so beschissen windet und regnet drückt tierisch aufs Gemüt. Nicht, dass das Wetter bei uns mal viel freundlicher wäre, aber... hallo? Es ist Januar! Eigentlich sollte das Wasser in der Luft erstarren...
Mein normalerweise 5 minütiger Nachhauseweg hat sich heute auf 15 erweitert. Als ich dann endlich zuhause ankam war ich nass bis auf die Knochen. Ich musste gegen Orkane ankämpfen und die Gefahr von irgendetwas erschlagen zu werden, das fröhlich durch die Luft fliegt, ist ziemlich groß. Also ich setze heute freiwillig sicher keinen Fuß mehr vor die Tür...

So, jetzt hab ich mich mal ein wenig ausgekotzt und du bist so schlau wie vorher =)  warum vergeudest du eigentlich deine Zeit damit den Scheiß zu lesen? und warum schreib ich eigentlich son scheiß? Ach, ich geh jetzt einfach... 

11.1.07 15:09


Alles und Nichts...

passiert momentan. Ich fühle mich ein bisschen wie in einer Zeitschleife. Als hätte die Zeit angehalten, um mir ein bisschen Zeit zu geben und vielleicht auch um einen Tee mit mir zu trinken =)

Die Zeit vergeht einfach so. Irgendwie, habe ich das Gefühl mich in einer wabernden Masse zu bewegen. Nur noch etwa 4 Monate, dann nimmt meine Schulzeit ein Ende. Komisches Gefühl und irgendwie noch so völlig unrealistisch und weit weg. Was will ich machen? Schon seit einer Ewigkeit red ich davon hier weg zu wollen. Aber jetzt, wo es soweit ist... möchte ich immer noch weg, aber was wird passieren? Was mache ich aus meinem Leben? Ich muss mir bewusst werden, was ich wirklich machen möchte. Was ich erreichen möchte. Und das sollte bald geschehen. Aber noch fühle ich mich in meinem Zeitpudding ganz wohl und ignoriere fröhlich die stetig fortschreitende Zeit.

Zeit... ach, manchmal komm ich mir schon ganz schön alt vor, obwohl ich es noch nicht bin. Vorallem wenn ich so darüber nachdenke und rede.
Viel zu oft verschiebt man Dinge bis in die Unendlichkeit und ich möchte nicht irgendwann alt sein und denken: "Scheiße, hättste das mal gemacht!" Das Leben ist so kurz. Problem dabei ist nur, dass man nicht immer konsequent das tun kann, was man möchte. Man muss Rücksicht nehmen auf die Umstände und manchmal muss man einfach zurückstecken, weil es nicht anders geht. Aber, woher weiß man, wann man zuviel zurücksteckt? Ab wann lebt man zu wenig? Und... ist ein Leben in der Extreme so viel gehaltvoller? Wenn man jeden Tag bis an seine Grenzen geht. Hat man dann mehr gelebt? Oder wenn man ohne großes Grübeln einfach Entscheidungen trifft. Dann muss man sich doch automatisch auch mal über die ein oder andere ärgern, oder mache ich mir einfach nur zuviele Gedanken?

14.1.07 22:02


Reaching for something in the distance
So close you can almost taste it
Release your inhibitions
Feel the rain on your skin
No one else can feel it for you
Only you can let it in
No one else, no one else
Can speak the words on your lips
Drench yourself in words unspoken
Live your life with arms wide open
Today is where your book begins
The rest is still unwritten
(Natasha Bedingfield, unwritten)
  
Nach einer Unterhaltung über den vorigen Beitrag habe ich mir nochmal Gedanken über selbigen gemacht. Und dieses Zitat passt sehr gut zu meiner Schlussfolgerung. Manchmal muss man einfach tun.
Im übrigen, wenn ihr euch das Lied mal schön accoustic anhören wollt, kann ich nur sehr www.strippedmusic.com empfehlen.
15.1.07 15:02


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung