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Ich bin des Kämpfens überdrüssig...

Zu viel. Zu wenig. Immer nur zu. Niemals nur.  Ich bin auch nicht nur. Vielleicht liegt da das Problem. Aber ich habe keine Lust mehr auf zu...

6.1.07 14:39


Ich habe heute meinen Tag mit einem Spaziergang in den Wald begonnen. In diesem Wald habe ich viele Tage meiner Kindheit verbracht und somit verbinde ich eine Unmenge an Erinnerungen damit. Aber das ist in diesem Zusammenhang völlig uninteressant.
Ich habe auf meinen Spaziergang natürlich neben guter Musik auch meine neue Camera mitgenommen und meiner Kreativität freien Lauf gelassen. Wobei ich kein besonderes Talent für die Fotografie besitze. Aber darum geht es ja auch nicht. Es hat einfach Spass gemacht. Und es war ein toller Start in den Tag. Ein bisschen Zeit allein in der Natur tut wirklich gut.

 


3.1.07 18:31


Ich lernte, dass keine Lüge zu plump ist, als dass die Leute sie nicht glauben würden, wenn sie ihrem geheimen Wunsch, sie zu glauben, entgegenkommt.

(Christa Wolf, Medea) 

Ich muss sagen, dieser Satz hat mich sehr zum Nachdenken gebracht. Lügen sind beschissen. Lügen tun weh und kaum etwas bringt das Vertrauen zu der Person wieder, die sie ausgesprochen hat. Aber kann man das wirklich so pauschalisieren? Kommt es nicht auf die Art von Lüge an und vorallem auch auf die Situation aus der heraus sie entstanden ist? Können Lügen nicht auch, richtig eingesetzt, Balsam für die Seele sein? Ich denke da an Amelie und ihre Lügen. Wenn man es genau betrachtet sind es Lügen, auch wenn sie immer aus dem besten Grund heraus entstehen. Es stellt sich wieder einmal die Frage, wo man die Grenze ziehen kann. Zwischen guter und böser Lüge. Kann man überhaupt eine Grenze ziehen oder sind es fließende Übergänge? Vielleicht sollte man sich auch Gedanken über die Beweggründe der Person machen. Natürlich gibt es stumpfe Menschen, die einfach nur dumm lügen. Aber was ist mit dem Rest? Manchmal erscheint einem die Lüge die bessere Möglichkeit aus einer Situation zu sein, da die Wahrheit zu sehr weh tun würde. Dann muss man wieder abwägen. Wahrheit oder Lüge? Fest steht auf jedenfall, dass man Lügner nicht zu schnell verurteilen sollte. Und... um auf das Zitat zurückzukommen. Manchmal kann man mit einer Lüge besser leben, als mit der Wahrheit.

2.1.07 20:03


Silvester

is on it's way. Das Jahr geht zuende. Zurückblickend war es ein ziemlich verrücktes. Aber vielleicht löst sich all der Ärger langsam auf und das nächste Jahr haut dieses völlig raus. Schade, dass ich diese Hoffnung jedes Silvester habe. Sowieso, was wird eigentlich aus den guten Vorsätzen? Mein einziger Vorsatz dieses Jahr wird wohl sein keine zu haben. Man hält sie doch sowieso nicht ein. Wenn man etwas ändern möchte, braucht man dafür kein Datum. Um etwas zu ändern braucht man Überzeugung. Und nur weil sich die letzte Zahl auf dem Kalender ändert bekommt man nicht wie durch Zauberhand die Fähigkeit zur Disziplin, die einem bisher immer zum Durchhalten der Veränderung gefehlt hat. Man muss nur wollen. Egal wann.

30.12.06 11:41


No, it's much better to face these kinds of things with a sense of poise and rationality.

(Panic! at the disco)

26.12.06 15:47


Wahrheit und Hoffnung...

sind zwei schwierige Themen. Oftmals hat man die Hoffnung, dass die Wahrheit doch eine andere ist.

Wahrheit kann weh tun. Ist es besser die Wahrheit zu kennen oder ist Unwissenheit doch besser? Beides kann auf seine Weise unbefriedigend sein. Man möchte wissen, aber wenn es dann doch die falsche Wahrheit ist, vergeht dieses Bedürfnis. Es ist ein Drahtseilakt, wie die Sache mit der Hoffnung.

Die Hoffnung stirbt zuletzt, heißt es immer wieder. Und das mag auch der Wahrheit entsprechen. Wobei sich dann wieder die Frage stellt, ob man die Wahrheit überhaupt wissen möchte. Denn auch Hoffnung kann weh tun. Nämlich wenn sie enttäuscht wird.
Man kann hoffen und hoffen. Doch irgendwann hört man auf. Aber wann ist dieser Punkt erreicht? Wann sollte man die Hoffnung aufgeben? Wenn es zu früh ist, macht man sich vielleicht Vorwürfe zu schnell aufgegeben zu haben und dass alles hätte gut werden können, hätten man die Hoffnung nicht so schnell aufgegeben. Klammert man sich jedoch zu lange an sie , kann man sich selbst kaputt machen. Und sowieso stellt sich die Frage wie weit man sich der Hoffnung hingeben sollte. Viel zu oft betrügt man sich nur selbst damit, um der Realität zu entkommen. Doch wenn die Hoffnung am Boden liegt, zu Fall gebracht von der Wahrheit, holt die Realität einen mehr ein als zuvor. Denn solange die Hoffnung besteht, besteht auch die Möglichkeit auf Besserung der eigenen Realität. Man träumt sich in die Welt, eine Utopie ohne GLeichen natürlich, und die ausgesprochene oder selbst erkannte Wahrheit kann diese Seifenblase schneller zum Platzen bringen, als man denkt.

Also stellt sich die Frage: hoffen oder nicht hoffen?

Wenn man hofft, besteht die Möglichkeit nicht das zu bekommen, was man sich erhofft hat und verletzt zu werden. Aber wenn man nicht hofft, hat man sich dann nicht schon selbst aufgegeben? Wenn man hofft gibt man einen Teil von sich preis, macht sich verletztlich. Aber wenn man nichts riskiert, kann man auch nichts gewinnen. Das ist das Problem mit Risiken. Man kann etwas verlieren.

Hoffen oder nicht? Die Weiterführung ist mit dem gleichen Energieaufwand verbunden wie das Aufgeben. Beides kann einem schwer fallen.
Und wofür entscheide ich mich jetzt? Über die Komplexität eines Problems zu philosophieren führt nicht gleich zur Lösung. Ich werde wohl noch ein bisschen darauf rum denken...

23.12.06 17:35


Weihnachten...

steht vor der Tür und ich hab keine Lust. Zwei Tage noch und dann soll der Tag da sein, auf den ich mich den größten Teil meines Jahres freue? Schon eine komische Vorstellung.
Von Weihnachtstimmung kann bei mir gar nicht die Rede sein. Ich hab kein einziges Geschenk besorgt, was mich im Nachhinein echt wurmt, aber wieder einmal war ich zu sehr mit mir selbst beschäftigt. Manchmal hasse ich das. Kann mein Leben nicht mal langweiliger sein? Zumindest ein bisschen? Wenn es viel langweiliger wäre, würd ich ja auch wieder nur rummeckern. Oder nicht immer im negativen Sinne langweilig würde auch schon reichen. Es könnte doch auch einfach mal aufregend sein. Ach, ich könnt so weiternölen, aber das Thema Unzufriedenheit möchte ich nicht schon wieder auf den Tisch bringen.
Und ich muss sagen, meine Lage entspannt sich immer mehr.
Obwohl ich immernoch zur Geduld gezwungen werde und ich mich auch immer wieder selbst dazu zwingen muss und man meinen könnte, dass ich mich langsam daran gewöhne, muss ich doch festhalten, dass Geduld wohl trotzdem nie zu meinen Stärken zählen wird. Sowas aber auch.

Zurück zum Thema: Weihnachten. Draussen ist es so warm, dass es gar keinen Spass macht Weihnachten zu haben. Es ist ja nicht so, dass ich Schnee erwartet hätte. Das ist bei uns ja eh immer nur Utopiedenken. Schnee zu Weihnachten. Ha. Aber ein paar... Minusgrade wären schon... ganz nett. Winter war eigentlich immer meine Lieblingsjahreszeit, aber wenn der Winter meint nicht kalt werden zu müssen, zeige ich ihm eben die kalte Schulter.
Gratulation an mich selbst zu diesem gelungenen Wortspiel =|
Im übrigen: Hab ich gestern in den Nachrichten wirklich Schneekatastrophen in Florida und California gesehen?
Irgendetwas stimmt doch nicht. 

Ach, warum schreib ich das eigentlich alles? Ich hab doch eigentlich gar nichts zu sagen. Vielleicht ist es einfach nur der erbärmliche Versuch meine Zeit zu vertreiben. Der Versuch mich abzulenken von dem, was mich wirklich beschäftigt. Es bleibt dabei: ich hasse warten. Und ich hasse es Geduld haben zu müssen. Und ich hasse es nicht zu wissen woran ich bin. Und im allgemeinen hasse ich es, nicht das zu bekommen, was ich will. Und zwar jetzt und gleich. Ja, manchmal bin ich doch ein ziemlich kleines, egoistisches Kind =) 

So, jetzt hab ich ziemlich viel von Dingen geredet, die ich hasse. Vielleicht berichte ich ja demnächst auch wieder von Dingen,die mich erfreuen. Wenn es so etwas denn noch gibt. Frisörbesuche gehören auf jedenfall nicht dazu. Weihnachten ist im übrigen doch noch nicht ganz gestorben. Ich kann mich immerhin auf das 5 Sterne Festtagsessen meiner Mutter freuen =) Und das ist etwas, was nicht vom Wetter oder den Launen anderer Menschen abhängt. Endlich ein Fels in der Brandung, an den ich mich klammern kann. Erbärmlich, dass es sich um Essen handelt. Erbärmlich auch, dass ich grade klinge, als würde ich Werbesprüche für ne Versicherung machen^^

22.12.06 20:35


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